DNN proudly presents: Headline-Gemuddel

Werte Leute von den Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN), sollten wir reden?

Okay, so ein fußballerischer Spieltag, beispielsweise in der 2. Liga, ist nicht einfach. Und sonntags schon gar nicht. Da muss alles noch schneller fertig werden, auch für den Montag dann – Spielbericht, Interviews, Analysen.

Letztsonntäglich hat Dynamo Dresden im Rudolf-Harbig-Stadion gespielt. Quasi fast fußläufig vor eurer Haustür. Zudem arbeitet eine mögliche Datenübermittlung via Internet bereits jenseits der Beta-Phase relativ zuverlässig.

Und dann das von euch …

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(Dresdner Neueste Nachrichten Online, 19. März 2017)
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(Sportbuzzer Dresden, 20. März 2017 – Screenshots: O.M.)

Gut, die Headlines werden dann im Teaser von euch gewissermaßen korrigiert. Bisschen verwirrt erscheint das Ganze allerdings schon.

Aber vielleicht beim nächsten Mal einfach daran denken: Nicht schon zur Halbzeit fertig sein wollen mit der Spielendbetrachtung. Und ebenso den Jahreskalender – günstigstensfalls gespickt mit bis dato in Fußballstadien dieser Republik erspielten Resultaten – nicht aus den Augen lassen. Dann wird es auch richtiger. Besser?

Leipzig, Linke, Pyrotechnik – Dresdner MoPo sieht rot

Am 18. März dieses Jahres lief eine übersichtliche Gruppe von Rechtsextremisten unter Führung von Christian Worch durch Leipziger Gefilde. Mehr oder weniger zügig. Begleitet und widerständlerisch gestört von bedeutend mehr Gegendemonstranten. So weit, so Geschichte? – #Le1803 ein Tag in Leipzig … [Jürgen Kasek, Leipziger Internet Zeitung, 20. März 2017 (Nachschiebsel)].

Ein Demonstrationstag hat geringstenfalls 24 Stunden (Volxweisheit). Und ein Bild sagt mehr als tausend Worte (Fred R. Barnard). Die Dresdner Morgenpost (tag24.de) weiß das. Genau. Oder auch nicht …

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(Screenshots Twitter: O.M.)

… jedenfalls: Gute Besserung, Tag24!

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(Auf Ampelrot anspielend? Oder abendlich relativiert? – Screenshots: O.M.)

MedienScreen # 157 [Die Welt ist aus den Fugen]

[Fundstück] “Fake News in der Tagesschau: Als Eisenach nach Westen zog“, politplatschquatsch.com, 7. März 2017 –

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Bis zu dem Moment, als die Freunde aus Frankreich den Freunden aus den USA das deutsche Traditionsunternehmen Opel abkauften, lag Eisenach in Thüringen. Ganz nahe die Wartburg, nicht weit entfernt Stätten der Schande, aber auch Stätten, die prägend waren für eine deutsche Leitkultur, die wir nicht mehr wollen und auch nicht mehr brauchen.

Deutschland wird global, das Weltklima erwärmt sich, die Erde dehnt sich entsprechend aus. Orte sind nicht mehr dort, wo sie einst waren. Osten wird Westen, ganze westdeutsche Kleinstädte ziehen hingegen weit nach Osten. In der Tagesschau-Grafikabteilung, mit Millionen aufgemotzt, um den Bürgerinnen und Bürgern draußen im Lande hilfreich als Bilder zu malen, was als Text schon lange niemand mehr versteht, glühen die Köpfe.

Wo lag dieses Kaiserslautern noch gleich? Und dieses Eisenach? War das nicht ganz in der Nähe von Saarbrücken?

Schwierig, die Wahrheit herauszufinden in Zeiten, in denen Fake News allerorten produziert werden (…) Kaiserslautern, Eisenach, Rüsselsheim, alles ein Europa, die Städte wachsen zusammen, sie streben auseinander, sie rochieren, verschieben sich, sind heute hier und morgen dort und kaum da, schon wieder fort (…)

***

Mit Dank & Gruß an PPQ und dortselbst im Original.

Riss im SPIEGEL?

Der einen oder dem anderen mag es vielleicht bekannt vorkommen. Erdkundlich betrachtet. Und auch sonst. DER SPIEGEL spiegelt wider. Faktenreich. Mehr oder weniger. Geopolitisch. Städtebaulich. Fußballerisch. Politisch. Irgendwie.

“(…) Eine zierliche, blonde Studentin geht am helllichten Tag in eine Dresdner Plattenbausiedlung, dorthin, wo Dunkeldeutschland vielleicht am dunkelsten ist (…) Sie betritt Acki’s Sportsbar, die wegen rechter Krawalle berüchtigte Kneipe des Fanclubs von Dynamo Dresden. Das Stadion liegt nebenan, Aldi gegenüber, Spielautomaten dudeln, über dem Tresen hängt kalter Rauch (…)“ [DER SPIEGEL, 4. Februar 2017].

Begeben wir uns doch einmal selbst ganz vorsichtig an den Straßburger Platz in der sächsischen Landeshauptstadt. Und schauen. Ringsherum. Aldiplattenbausiedlerischer Anblick. So liest Frau oder Mann jedenfalls.

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(Elderly Screenshot by Google Maps? – O.M.)

Und jetzt haben alle Beteiligten noch ’eine Stunde Zeit’ – do you remember the month of may 2014? – um ihr Wissen über die Dresdner Dynamo-Fanszene zu aktualisieren. Update läuft.

Besagte SPIEGEL-Kolumne von Fiona Ehlers in der Rubrik “Eine Meldung und ihre Geschichte“ wurde übrigens mit “Auf die Fakten!“ übertitelt. Quasi Fakten, Fakten, Fakten im Focus. Plaktativ angelesenes Hintergrundwissen, in guter Absicht?  Von damals. Vielleicht.

Aber wabert da nicht kalter Rauch über den Tresen der Geschichte? How ever.

Werte Fiona Ehlers, sollten wir reden? Über innerstädtische Orientierung? Oder über mehr? Irgendwas. Irgendwie. Vielleicht. Irgendwann. An einem hellichten Tag. Eine Stunde Zeit?

Post Scriptum – Wir sehen uns in der angeblichen Plattenbausiedlung am Straßburger Platz? Gegenüber der Gläsernen Manufaktur? Bei Aldi? Oder doch im Ackis? Auf der Cockerwiese vielleicht? Hoffentlich verfehlen wir uns nicht. In Dresden? Ja?

Post Post Scriptum – Als Erkennungszeichen werde ich eine sich hellicht spiegelnde Blume, Insider*innen bekannt als ’Rosa Quasi Factotum’, in einem noch old school gedruckten Dresdner Stadtführer dabei haben. Haben Sie auch so einen Führer*innen-Plan? Ich bin schon aufgeregt, bisschen … Capice?

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