Archiv der Kategorie: ReViews

TripAdvisor – Small Views

In der Bewertung bei TripAdvisor adäquat subjektiv, auf MeyView buchstabenwert alphabetisch …

Au Lac II Hotel (Ho Chi Minh City, Vietnam) – “Fast nichts auszusetzen“

Bella Italia (Dresden, Sachsen) – “Bemüht, aber …“

Besakih Temple (Karangasem, Bali) – “Wenn das die Götter wüssten“

Brahma Vihara Arama Buddhist Monastery (Buleleng, Bali) – “Sound of Silence”

Breizh Strandrestaurant (Hörnum, Schleswig-Holstein) – “Strandrestaurant? Holla!“

Café Knatter (Ückeritz, Mecklenburg-Vorpommern) – “Echt knatterig …“

Carolaschlösschen (Dresden, Sachsen) – “Schlösschen, ja. Schloss?“

Churfürstliche Waldschänke Moritzburg (Moritzburg, Sachsen) – “Nachlässig nachlassend?“

Cili Emas Oceanside Resort (Tejakula, Bali) – “I had a dream …”

Conerts (Dresden, Sachsen) – “Solide“

Der Speicher (Wolgast, Mecklenburg-Vorpommern) – “Nordisch excellent“

Der Traubenwirt (Bressanone, Italien) – “Old Cool Fein”

Fisch Matthiesen (Hörnum, Schleswig-Holstein) – “Prima!“

Gassl Brau (Chiusa, Italien) – “Fein Suess Urig“

Gasthof Pizzeria Rustica (Villandro, Italien) – “Gemütlich und lecker“

Gitgit Waterfall (Singaraja, Bali) – “Easy going …“

Granpanorama Hotel StephansHof (Villandro, Italien) – “Hohes Niveau mit kleinen Abstrichen“

Homage (Dresden, Sachsen) – “Vom Feinsten“

Hommels (Dresden, Sachsen) – “Bestens. Holla, die Waldfee.“

Hotel Center (Bohinjsko Jezero, Slowenien) – “Kann man sich geben“

Hotel Ostrov (Tisa, Tschechien) – “Na ja …“

Hotel Teatro Pace (Rom, Italien) – “Über den Dächern von Rom“

Il Girasole (Dresden, Sachsen) – “Eher gemütlicher Durchschnitt“

Karls Erlebnis-Dorf Koserow (Mecklenburg-Vorpommern) – “Leise nachgefragt …“

Koh Jum Resort (Koh Jum, Thailand) – “’Cast Away’ reloaded?”

Kopi on Bisma (Ubud, Bali) – “Little beautiful“

Little Mui Ne Cottages (Phan Thiet, Vietnam) – “Ein Kleinod“

Oma & Opa (Dresden, Sachsen) – “Schnatterinchen und Pittiplatsch …“

Phi Phi Islands (Nopparat Thara National Park, Thailand) – “Überbewertetes Fleckchen“

Pizzeria & Spaghetti house Don Andro (Bohinjsko Jezero, Slowenien) – “Lecker und leckerer“

President Hotel Prague (Praha, Tschechien) – “Kein Stern am Prager Himmel“

Restaurant Ansitz zum Steinbock (Villandro, Italien) – “Aber so was von …“

Restaurant & Kaffeestube Vogelkoje (Kampen, Schleswig-Holstein) – “Empfehlenswert“

Restaurant Stradivari (Dresden, Sachsen) – “Immer wieder bestens“

Restaurace Tunel (Decin, Tschechien) -“Erst mal finden …“

Schmuckhof Torgglkeller (Chiusa, Italien) – “Müder Durchschnitt“

Sekumpul Waterfalls (Singaraja, Bali) – “Best of Bali”

Sommers Wirtshaus (Dresden, Sachsen) – “Nicht übel, Elbblick inclusive“

Srisawara Casa Hotel (Krabi, Thailand) – “Bestens zentral“

Tejaprana Resort & Spa (Ubud, Bali) – “Over the Top”

The Dubliner (Dresden, Sachsen) – “Irisch gut in Dresden“

Tiger Cave Temple (Wat Tham Suea) (Krabi, Thailand) – “Dem Himmel so nah“

Villa Italia (Bad Langensalza, Thüringen) – “Sehr fein und solide“

Virginiae (Rom, Italien) – “Bella Nonna Cucina“

Zum Anker (Pirna, Sachsen) – “Charmant, charmant“

… will be constantly updated.

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(Phan Thiet – Foto: O.M.)

Der Aufstand? Saisonrückblick 2016/17 von Blickfang Ultra.

Vor zwei Jahren fast noch ’sterbender Schwan’. Im vorigen Jahr dann ’Phönix aus der Asche’. Nun die siebte Ausgabe eines BFU-Saisonrückblicks. Und diese – jedenfalls erinnerlich – so zeitlich nah zur Vorsaison wie wohl nie zuvor. Chapeau für jemanden, der im fast zeitgleich erschienenen BFU-Stammheft schreibt –

“… So gefestigt wie viele Ultragruppen oder Kurven heute sein mögen, so langweilig kommen sie mir auch vor … (Mirko Otto, ’Salut!’ in Blickfang Ultra # 41).

Mitnichten langweilig betrachtet sich allerdings das 2016/17’er BFU-Saisonheft. Mit darin 33 vertretenen Ultra-Gruppierungen. Wie mittlerweile gehabt wieder im A4-Format. Liebevoll und fast perfekt layoutet. 296 Seiten stark. Solch Brett will erst einmal gestemmt sein …

Viele Bilder. Weniger oder mehr umfangreiche Texte. Lesen bildet. Und alles sollte gelesen werden. Schließlich sind es unwiderrufliche Dokumente der Zeitgeschichte. So wie auch das Coverbild –

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“… Ganz klar, dünnes Eis und extrem diskussionswürdig. Also geil?! Ich meine ja. Es war – denke ich – zum Ende hin das bestimmende Thema und wird uns wie ich vermute auch noch weiterhin verfolgen. Dass die Neutralität im Foto nicht gegeben ist, wissen wir … Sollte es da draußen wirklich jemanden geben, der sich nicht damit identifizieren kann, sollte derjenige dennoch versuchen milde drüber hinwegzuschauen …“ (Mirko Otto, ’Hallo’, BFU-Saisonrückblick 2016/17).

Was kommt? Ungewiss. Was bleibt? Dieses Heft. Und alle davor.

Und was bliebe vielleicht noch sagen zu lassen?

“… Na gut, muss für dieses Jahr reichen. Den Pulitzerpreis werd ich wohl … nicht einheimsen und das Gespött sämtlicher progressiver Ultras auf mich ziehen. Aber keine Angst, wer Sehnsucht nach meinen Spitzen, Kommentaren und Rundumschlägen hat, besorgt sich einfach im September das neue BFU. (Ja, es geht weiter, zumindest vorerst.) Bis dahin nun viel Spaß mit dem Schinken“ (Mirko Otto, ’Hallo’, BFU-Saisonrückblick 2016/17).

Bei einer Händlerin/einem Händler des eigenen Vertrauens ist Blickfang Ultra Saisonrückblick 2016/17 garantiert noch vorrätig.

MedienScreen # 163 [Toni Krahl. Am Fenster. Immer wieder. Anders. Und nicht irgendwie.]

[Fundstück] Toni Krahl in seinem Buch “Toni Krahls Rocklegenden“ (2016) –

(…) Fünf Jahre K & P Music waren es mir wert, bei mir zu Hause ein kleines Fest zu geben. Wir haben ein Schwein gebraten, klar, ’n vegetarisches. Das nie Fleisch gefressen hat (…)

“Toni ist einer der Coolsten. Er hat nie vergessen, dass in dem Wort Unterhaltung das Wort Haltung steckt(Sebastian Krumbiegel, Klappentext).

– Nachschiebsel –

Lieber Toni Krahl, Joe Cocker hat 1988 in Dresden aber beileibe nicht “in der Elbaue“ gespielt. Da war eine Wiese. In Dresden. Ja. Nicht etwa nahe der Elbe. Sondern fast direkt neben dem Rudolf-Harbig-Stadion. Die seitdem nach ihm geheißen wird. Cockerwiese. Remember?

Im RückSPIEGEL: Faust des Ostens


“Eine sächsische Hooligangruppe terrorisiert Ausländer und Fußballfans“, teasert DER SPIEGEL inter alia in seiner Ausgabe vom 25. Februar dieses Jahres und blickt ganzseitig – mit großformatiger Bebilderung – auf die Faust des Ostens (FdO).

“Sie sahen sich als ‘disziplinierter Haufen von 50 Mann, der nicht besoffen, sondern motiviert die Bullen wegknallt’”, zitiert DER SPIEGEL eine ungenannte Quelle.

Aktuell erfährt die geneigte Leserin und der geneigte Leser im SPIEGEL-Artikel “Explosive Mischung“ so einiges. Neues?

Beispielsweise das kolportierte Gründungsdatum der FdO, den 20. April 2010 [MeyView.com, 23. August 2013].

Oder über die “Ausschreitungen im linken Leipziger Stadtteil Connewitz Anfang 2016“ (DER SPIEGEL) unter FdO-Beteiligung [MeyView.com, 15. Februar 2016].

Auch, dass die FdO während der EURO 2016 im französischen Lille – wie es DER SPIEGEL formuliert – Spuren hinterlässt [MeyView.com, 19. Juni 2016].

Ebenso vom SPIEGEL gestreift wird unter anderem die 2015’er Randale von Heidenau [MeyView.com, 30. August 2015].

“Seit nunmehr sieben Jahren verfolgen sächsische Ermittler die Umtriebe der rechtsextremen Gruppe. Bereits im Juli 2013 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen mutmaßlich führende Köpfe, unter anderem wegen des Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung. Doch ein Prozessbeginn ist bis heute nicht angesetzt“, weiß DER SPIEGEL [MeyView.com, 15. Februar 2016].

Soviel nachrichtenmagazinliche Aktualität ist beileibe nicht immer gegeben.

“Hintergrundartikel haben das ganz wörtliche Ziel, über Hintergründe zu informieren. Meistens haben Hintergrundartikel durchaus einen aktuellen Anlass, versuchen aber ein Gesamtbild zu zeichnen, in das man den tagesaktuellen Aufhänger einordnen kann“ (Deutscher Medienverband).

Nun tagträumt MeyView.com mitnichten in der kühlen Märzensonne, Steffen Winter vom SPIEGEL – für besagten Artikel verantwortlich zeichnend – wäre bei seinen Gesamtbildrecherchen auf das kleine ElbsandsteinPolemik-Blog gestoßen und hätte herumgestöbert. Oder etwa gelesen. Beispielsweise über das “Verbot der Gruppe Faust des Ostens durch Ultras Dynamo“ im Rudolf-Harbig-Stadion (RHS) [MeyView.com, 10. Oktober 2012] beziehungsweise den Dresdner “szeneinternen Reinigungsprozess“ [MeyView.com, 18. November 2012].

“FdO-Hooligans im Fanblock von Dynamo Dresden“, ist unter der Bebilderung im aktuellen SPIEGEL zu lesen. Undatiert. Im Artikel unreflektiert. Quasi wie mit der Tastatur in Stein gemeißelt.

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(Dresden, unweit des RHS, Februar 2011 – Foto: O.M.)

MedienScreen # 152 [Schmidt schallert]

[Fundstück] Andreas Schmidt-Schaller im Buch “Klare Ansage“ (2015) –

(…) Hunderttausende zumeist gut ausgebildete, motivierte Menschen verließen die DDR – heute würde man sie Wirtschaftsflüchtlinge nennen (…)

(…) Einen Ausreiseantrag zu stellen, wäre mir nie in den Sinn gekommen, das erschien mir als Flucht, als ein Sich-Drücken vor den Problemen, von denen es hier mehr als genug gab. Diese konnte man nur mit Gleichgesinnten lösen, wenn man dablieb. Abhauen war keine Lösung (…)