Michael Kretschmer – Dein sächsisches Paradies gib uns heute?

Die Regierungserklärung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) vom 5. September dieses Jahres wird unverrückbar so stehen bleiben. Wie in hellbraunen Sandstein gemeißelt. Deutlich. Historisch. So oder so.

[phoenix, YouTube.com, 5. September 2018]

MeyView.com dokumentiert im Folgenden – aus einem zeitlich begrenzten Sichtfenster und ohne jedweden Anspruch auf Vollständigkeit – wie die Sicht der Dinge auch interpretiert werden kann, so oder so …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Screenshots Twitter: O.M.)

***

***

Dynamo Dresden. Böhmermann. Niveau?

Schweigen kann eine Sehnsucht sein. Unerfüllt. Öfter als zuweilen.

SZ_Saechsische_Zeitung_16_10_17_Boehmermann_1

… was das Licht am Fahrrad nun auch nicht gerade niveauvoller leuchten lässt …

RHS_14_10_17_UD
[Rudolf-Harbig-Stadion, 14. Oktober 2017 – Foto: ultras-dynamo.de]
SZ_Saechsische_Zeitung_16_10_17_Boehmermann_2
[Sächsische Zeitung, 16. Oktober 2017 – Faksimiles: O.M.]
Dabei war doch anno dazumal schon wohlfein prononciert worden …

twitter_7_10_17

Jens Umbreit, you just made my day.

***

Post Scriptum – Und das aktuelle Twitter-Profil von J.B. fragt schon gar nicht mehr nach einem Warum. Warum auch?

twitter_17_10_17_boehmermann_p
[“Der ist so … berechenbar“ (F.M.,16. Oktober 2017)]

“Oberflächliches Gerede lässt sich bei gebildeten Menschen nur schwer ertragen, denn sie wissen, dass sie häufiger schweigen sollten“ (Thomas Holtbernd).

Wie dem auch sei …

twitter_03_01_15_1850

***

***

Und ein – nötiges? – Post Post Scriptum

“Die Unendlichkeit ist rund“ (Peter Rudl).

twitter_21_10_17
[Screenshots Twitter: O.M.]
***

Post Post Post Scriptum, without comment …

MedienScreen # 136 [Ein Stern, der Sachsens Namen trägt]

[Fundstück] Peter Stawowy, “Stern: ’Sachsen, ein Trauerspiel’“, flurfunk-dresden.de, 20. Oktober 2016 –

(…) Bei dem aktuellen Titelbild des Stern, einst eine journalistische Instanz in der Bundesrepublik, verkneifen wir uns mal jeglich Kommentierung.

Nur soviel: Das hilft nicht.

***

– Nachschiebsel –

(…) Seit Jahrzehnten gibt es ein Fachblatt für Buntes und lange Fotostrecken, das gelegentlich auch ins seriöse Fach ausgreift, etwa, wenn es gilt, den Sexismus eines angeschickerten Rainer Brüderle zu enthüllen. Ganz gelegentlich schreibt der “Stern“ auch mit Verve Geschichte um beziehungsweise neu, zuletzt die des “kleinen Bundeslandes am äußersten rechten Rand“, nämlich Sachsen (…) [Alexander Wendt, “Sachsen, ein Trauerspiel der Berichterstattung“, uebermedien.de, 27. Oktober 2016].

MedienScreen # 121 [stern-Report aus einem unbekannten Land]

[Fundstück] Peter Stawowy, “Schreibt ein ’stern’-Auslandsredakteur über Sachsen …“, flurfunk-dresden.de, 24. August 2016 –

(…) Bei stern.de (jaja, das gibt’s noch) ist ein Bericht über eine Online-Petition erschienen, die die “Eingliederung des Freistaates Sachsen in die Russische Föderation“ fordert (…)

Man könnte (…)

Man könnte (…)

Man könnte auch die Frage stellen, ob es schon ein Zeichen von Seiten der stern-Redaktion ist, dass der Autor als “Auslandsreporter, Crossmedia-Koordinator“ bezeichnet wird – zählt Sachsen am Ende in der stern-Redaktion schon zum (feindlichen) Ausland? Vielleicht, weil es von hier so wenig Klicks und noch weniger Heft-Besteller gibt? (Es gibt das Heft doch noch, oder?)

Man kann aber auch einfach den ersten Absatz für sich sprechen lassen:

“Sachsen: Geburtsstätte Martin Luthers und Richard Wagners, Land an Elbe und Erzgebirge, Heimat von Erfindern, Revolutionären und anderen Querulanten. Ähnlich dem notorischen Nörgler aus Bayern, treiben auch den Sachsen seit jeher unergründliche Fliehkräfte aus bestehenden Staatsstrukturen heraus. 1989 zum Beispiel, was damals zumindest auf allgemeines Verständnis stieß. Seitdem ist zwar eine Menge Wasser die Oder heruntergelaufen, der sächsische Drang nach Veränderung aber wurde damit noch lange nicht hinfortgespült.“

Kleiner Tipp an die stern-Auslandsredaktion: Weder ist Luther in Sachsen geboren, noch fließt die Oder durch den Freistaat.

Aber danke (…)

stern_sc_26_8_16
(“Oh ihr Sterne lasst mich nicht allein …“. Screenshot vom 26. August 2016 – O.M.)

***

Ein Stern, der Sachsens Namen trägt (20. Oktober 2016)

Bischofswerda: Des Volkes MDR

Auf der mitunter steinigen Straße der Berichterstattung agiert der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) zuweilen in vorderster Informationsfront. Unerschrocken, ob nun beispielsweise Bischofswerda das neue Heidenau ist. Dabei befindet sich die Sendeanstalt in Erfüllung ihres öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrages gewissermaßen mit dem Gesicht zum Volke, ganz nah dran. Und ist zudem nicht erst seit gestern mit eigener App quasi up to date, also rein technisch gesehen. An der Sorgfaltspflicht wird wohl noch gewerkelt. Aber nah dran ist man schon beim MDR.

mdr_app_19_9_15
(MDR-Nachrichten-App, 19. September 2015, 10:18 Uhr – Screenshot: O.M.)

Die Polizei vorort hatte immerhin die Augen offen. Naja, vielleicht nicht ganz so gewaltstrafrechtlich offen interpretierend wie der Mitteldeutsche Rundfunk. Es gilt das gesendete Wort?

polizei_sachsen_19_9_15_sc1

polizei_sachsen_19_9_15_sc2
(Screenshots Polizeidirektion Görlitz: O.M.)

Nun sei dem MDR mitnichten unterstellt, lediglich ein kleiner Spartensender (Volksmund: Mit Deiner Rente) im Konzert der dritten Programme der ARD zu sein.

Schließlich betreibt die mitteldeutsche Drei-Länder-Sendeanstalt auch eigene Sparten. Und einige dieser Formate konzertieren augen- und ohrscheinlich unisono im großen Obhutsprogramm der Anstalt.

twitter_18_9_15_sc1

twitter_18_9_15_sc2
(Screenshots Twitter: O.M.)

Werte Damen und Herren beim MDR, trauen Sie sich. Nennen Sie Bischofswerda auch für die Weltöffentlichkeit beim richtigen Namen. Schiebock. Das würde dann doch richtig gemütlich klingen. Trotz alledem.

  • “Asylgegner? Nazis? Kritik an Medienberichten zu Bischofswerda“ (flurfunk-dresden.de, 19. September 2015)
  • BILDblog.de6 vor 9 (21. September 2015)
1 2