(…) “Die Bourgeoisie“, schreiben Karl Marx und Friedrich Engels im Manifest der Kommunistischen Partei, habe “einen bedeutenden Teil der Bevölkerung dem Idiotismus des Landlebens entrissen“. Marx und Engels kannten Hubert Aiwanger nicht. Den Mann, der sich den Idiotismus des Landlebens auf die Fahnen geschrieben hat, der damit in Bayern hausieren geht. Und dem sie dafür landauf, landab zujubeln (…)
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“Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Das geht voran!“ (…) [in memoriam Fehlfarben].
Die Zeiten sind hart. Und das Leben ist eines der härtesten. Sowieso. Da stellen sich schon mitunter existenzielle Menschheitsfragen. In aller gebotenen Härte. Darf man über ein Kunstprodukt GröFaZ lachen? Über eine wie zufällig nicht ganz optimal layoutete Tagesspiegel–Titelseite schmunzeln? Oder gibt es keine Zufälle? Fragen über Fragen.
Und nun Dresden. Wieder einmal. Immer noch. Was ist zu dieser Stadt “nicht schon alles geklöppelt, gebatikt und gelyrikt worden“ (Gunnar Schubert). Neues Zentrum der rechtsextremen ’Bewegung’. Einst. Perle einer abendländisch besorgten Protestkultur. Heute. Und morgen, übermorgen? Fragen über Fragen.
Aber Dresden kann geholfen werden. Und die Stadt ist nicht allein. Denn, nicht umsonst gleichfalls Elbflorenz geheißen, bleibt Dresden keineswegs gänzlich in einem sich bürgerlich besorgt gebenden Kokon verschlossen. Eine andere, neue Kultur des Willkommens scheint sich zart anzudeuten, lässt sich nicht länger wegreden und schon gar nicht – Lügenpresse hin oder her – medial verschweigen, auch jenseits der Stadtgrenzen …
Die Begeisterung für solcherart kulturelles “Willkommen in Dresden“ – von Caro Korneli via extra 3 rund um den Erdball und darüber hinaus verkündet – hält sich bei einigen Regionalvertretern offenbar jedoch in Grenzen. “Pegida-Unterstützer schäumen vor Wut und bedrohen die Moderatorin, eine gebürtige Dresdnerin“ (Hannoversche Allgemeine).
“Es wird eine Mammutaufgabe, diese Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren“, resümierte gleichsam prophetisch Caro Korneli in ihrem Beitrag für extra 3.
Übrigens präsentierte dieser Tage aktuell die Dresden Marketing GmbH (DMG) den neuen Tourismus-Werbeslogan für die sächsische Landeshauptstadt: “Dresden. Gemeinsam feiern“. Eine Realsatire?
ElbsandsteinPolemik
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