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BündnisOlivGrün running

Die kleine Anmerkung sei aktuell erlaubt –

Wer hinsichtlich “Grüne im Glück: Mehrheit ihrer Wähler zu jung, um sich an Regierungsbeteiligung 1998-2005 zu erinnern“ [Der Postillion Online, 4. Juni 2019] schmunzeln muss, braucht sich dafür mitnichten zu schämen. Warum auch?

Erinnernd gab es doch dahingehend vorab – den Bogen mehr oder weniger ernsthaft schließend – historitisch so einige Betrachtungen. Lesen kann bilden. Auch und gerade in gedruckten Büchern. You remember?

Nachträglich wiederholt blätternd beispielsweise in “Abschied von den Grünen“ [Peter Borgwardt, Verlag Neuer Weg, 1988], oder in “Die Grünen. Verstaatlichung einer Partei“ [Paul Tiefenbach, PapyRossa Verlag, 1998], oder in “Wir sind die Wahnsinnigen – Joschka Fischer und seine Gang“ [Christian Schmidt, Econ Verlag, 1998], oder in “Nie wieder Krieg ohne uns – Das Kosovo und die neue deutsche Geopolitik. Mit einem unfreiwilligen Vorwort von Joschka Fischer“ [Jürgen Elsässer (Hg.), Konkret Literatur Verlag, 1999], oder gar in “Chefarzt Dr. Fischer im Wechselbad der Gefühle – Ein Politpornothriller“ [Michael Rudolf, Verlag Klaus Bittermann, 2000].

Lange her? Wie gesagt, lesen bildet. Hier und da aufmerksam rückblickend. Schmunzeln dabei geht immer. Auch aktuell. Wenn es nicht so traurig wäre.

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Notabene – Der Zitator [OM] ist, als damals amtierender Stadtrat in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden sowie Regionalbüroleiter einer Bundestagsabgeordneten, – einen Tag nach dem Bielefelder ’Kriegsparteitag’ 1999 – einst aus der Partei Bündnis 90/Die Grünen ausgetreten.

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MedienScreen # 219 [Nazi History X. Don’t Speak. Part Five.]

[Fundstück] “Mit Nazis reden …“, kotzendes-einhorn.de, 7. Januar 2015 –

Wiglaf Droste schrieb für die dritte Ausgabe des ARRANCA!-Magazins im Winter 93/94 einen kleinen Text, der sich auch heute noch so abdrucken lassen kann (…)

[Abstract] –

(’DeadCanDance…’ @ Twitter, 16. Mai 2019 – Screenshot O.M.)

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“… wie leicht man vergisst, dass alles, was man tut, für immer ist.“ [16. Mai 2019]

“… wie leicht man vergisst, dass alles, was man tut, für immer ist.“

Und aus gegebenem Anlass –

(Screenshot Twitter: O.M.)

* Wiglaf Droste, 27. Juni 1961 – 15. Mai 2019 *

“Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine“ (2003).

– without further words.

R.I.P.

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’Football Army Dresden’. Panzer-Trabi.

Da hat die Sächsische Zeitung in ihrer Print-Ausgabe vom 11. Mai dieses Jahres wohl die Herzen der geneigten Leserschaft getroffen, mehr oder weniger –

(Screenshot Twitter: O.M.)

Immerhin stellt Daniel Klein (“Drei Jahre nach Magdeburg und zwei nach Karlsruhe dauert die juristische Aufarbeitung an. Aber es gibt erste Urteile.“ – Print-Teaser, Sächsische Zeitung) nunmehr klar, dass damals Mitte Mai 2017 in Karlsruhe die ’Football Army Dresden’ – “mit viel Pyrotechnik und einem Panzer auf einem Plakat“ – dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) den Krieg erklärte, anyway.

Ein gemalter Panzer. Potzblitz. Die Sächsische Zeitung scheint Informationen zu besitzen, die anderen bislang vorenthalten schienen, for whatever reason –

(BILD Sport via Twitter – Screenshot: O.M.)

Wie geht es eigentlich dem “Cabrio-Papp-Panzer” (F.M.), Trabi als solcher? Nichts Neues unter der Sonne …?

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