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Schweres in schweren Zeiten. Saisonrückblick 2019/20 von Blickfang Ultra.

Gewichtig liegt das Heft, fast schon ein Buch, in der Hand. Nunmehr der zehnte Rückblick dieser Art von Blickfang Ultra (BFU). Allein dafür gebührt den Machern ein respektvolles ’Basecap ab’ – Chapeau!

Aus gewissen Gründen hat er lange gebraucht dieser Saisonrückblick, so spät hernach publiziert wie bislang wohl noch nie in seiner Geschichte. Bei NOFB Shop gelistet seit 6. Oktober, über Blickfang Ultra direkt erhältlich (bereits) ab 2. Oktober dieses Jahres.

“… Klar, im Dezember brauch so ein Saisonrückblick nicht mehr erscheinen, aber um jeden Preis der Welt sich einen abzuhetzen, bringt auch keine Punkte. In dem Moment, wo wir die Lust verlieren und uns … gegenseitig auf die Ketten gehen, hört der Spaß im doppelten Sinne auf. Das wäre nämlich fatal, weil dieses gesamte Projekt eine kranke Strahlkraft hat …“ [Mirko Otto, ’Vorwort’ im BFU-Saisonrückblick 2019/20].

Und so schauen, nunmehr printmäßig vorliegend, 41 Gruppen beziehungsweise Fanszenen – “fast schon rekordverdächtige Züge“ (Mirko Otto) – auf 312 Seiten aus ihrer jeweils ganz eigenen Sicht mittels Texten und Bildern über die letzt abgelaufene Saison, vor und während COVID-19. Inhalt und Qualität mag die geneigte Leserschaft – mehr oder weniger selbstgerecht – personaliter beurteilen. An der gedruckt gelieferten Qualität allerdings hat wohl kaum jemand Grund, mäkeln zu können.

Vielleicht sollte ja aber das Cover dieser zehnjährigen Jubiläums-Rückblicksausgabe auch knallig-feuerwerksmäßiger ausfallen, wer weiß? Aber die Zeiten sind halt anders …

(Die BFU-Saisonrückblickrückseite des Covers für 2019/20 schimmert allerdings irgendwie, optimistisch?, hellweiß.)

“… Ich habe nicht den leisesten Zweifel an der Kraft der Kurven in unserem Land …“ [Mirko Otto, ’Vorwort’ im BFU-Saisonrückblick 2019/20].

Die Botschaft ist zu hören, allein …

Manch eine oder einer mag vielleicht eher ein leises ”Vaya con Dios” [Keanu Reeves als John Utah in Gefährliche Brandung, 1991] zu vernehmen glauben.

“… Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen wird …“ (Mirko Otto). Wohlan denn?

Bei einer Händlerin/einem Händler des eigenen Vertrauens ist Blickfang Ultra Saisonrückblick 2019/20 garantiert vorrätig. Wann, wenn nicht jetzt? Es lohnt sich allemal – Noch?

Football’s coming home? Who knows …

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Steimles Uwe. Goes?

Ach, Herr Steimle, was haben wir gelacht. Geschmunzelt. Einst. Doktor Stuber war nicht weit, hier und da zuweilen.

Später dann den eigenen Kopf geschüttelt, nunmehr ohne Doktor Stubers Beistand.

Aber er fehlt schon, also Doktor Stuber, wohl dazumal eher nordisch beheimatet. Oder auch der Stülpner Karl, so als – in einigen MittelDeutschenRandgebieten durchaus populäre – (Rand)Gestalt. Was mitnichten Stülpners Karl schmälern sollte, historisch aus relativer Ferne betrachtet.

Tja, die Historie als solche, Herr Steimle, sehr breit gefächert mitunter, scheint’s …

(Screenshot Twitter: O.M.)

… und nun? (Freiberger) Eierschecke? – Für alle, die ’hungrig’ sind, wonach auch immer?

”Vaya con Dios, Amigo” [Keanu Reeves als John Utah in Gefährliche Brandung, 1991].

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MedienScreen # 257 [Deutscher Perlenhochzeitstag?]

[Fundstück] “3. Oktober: Ein Staat wie frisch gefallener Schnee“, politplatschquatsch.com, 3. Oktober 2020 –

(…) Wer heute bei Google “Gründung Bundesrepublik“ eingibt, bekommt eine nicht nur Historiker überraschende Auskunft: Danach wurde die Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 gegründet.

Alles vorher ist weg, erst ab da beginnt es richtig mit diesem “Deutschland“, das sich vor dem Stichtag “Bundesrepublik“ oder aber “DDR“ nannte, weil “Deutschland“ nur Rechtsradikale sagten, die heute “Rechtsextreme“ genannt werden. Inzwischen hat sich das grundlegend geändert, mit dem Verschwinden des Deutschland davor ist das Deutschland danach an die Stelle dessen getreten, was zuvor eventuell gewesen sein könnte (…)

[Mit Dank & Gruß an PPQ und dortselbst im vollständigen Original.]

MedienScreen # 256 [No Surrender]

[Fundstück] “Zitate zur Zeit …“, politplatschquatsch.com, 24. September 2020 –

Wenn die Demokraten mehr Bruce Springsteen gehört und verstanden hätten, hätten sie die Gefühle dieses Milieus besser begriffen – und Trump wäre uns erspart geblieben (Jan Korte, Die Linke).

[Mit Dank & Gruß an PPQ und dortselbst im Original.]

Dresden den Dresdner Indianern. Und ihren Fernsehturm. Auf den Altmarkt. – With Updates

Was ist zum Dresdner Fernsehturm Zeit seines touristischen Brachstandes – sehr frei nach Gunnar Schubert – “nicht schon alles geklöppelt, gebatikt und gelyrikt worden“? Es wurde getuschelt. Gemunkelt. Konzeptioniert. Und schließlich auch initiiert. “All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen …“ (Rutger Hauer als Roy Batty in Blade Runner, 1982).

Einer der Momente zum hehren Ziele der Wiederaufnahme des seit 1991 still liegenden Besucher*innenverkehrs in die rund 200 Meter Höhe des Turmes aber sollte durchaus die Gezeiten der Elbe – quasi als gewissermaßen historisches Aktenstück – überdauern und archivierend bewahrt bleiben.

Auf der Homepage der Landeshauptstadt Dresden findet sich aktuell im virtuellen Bereich der Bürgerbeteiligung eine wohl noch bis 1. Oktober dieses Jahres zeichenbare e-Petition unter dem Titel “Abtragen und Wiederaufbau des Fernsehturms im Herzen Dresdens“, ins Leben gerufen unter dem Alias ’Julian G. Liberbier’.

MeyView.com erlaubt sich, diese Petition der Nachwelt dokumentarisch erhalten zu wollen –

Die momentane Debatte in der Stadtpolitik, Presse und der Bürgerschaft rund um die Erschließung des Fernsehturmes macht vor allem eins deutlich: der Fernsehturm befindet sich an einer vollkommen unbrauchbaren Lage für die touristische Erschließung und Nutzung. Wer hat heutzutage schon die Zeit bis nach Wachwitz hinaus zu fahren, nur um einen Kaffee in luftiger Höhe zu genießen?

Um dies für die Einwohner*innen und Tourist*innen Dresdens leichter zu machen, sollten die veranschlagten 66,5 Mio. Euro (26,5 Mio. für Instandsetzung und 40 Mio. für Erschließung) genutzt werden, um den Turm (wie einst die Siegessäule in Berlin) abzutragen und an einer besseren Örtlichkeit wieder aufzubauen.

Die Verwaltung möge die Bestrebungen zur Wiedereröffnung des Fernsehturms dahingehend anpassen:

Mit der geplanten Baumaßnahme auf dem Altmarkt können hier Synergieeffekte sondergleichen mitgenommen werden. Zum einen bekommt der Dresdner Altmarkt ein neues modernes Wahrzeichen, welches übrigens architektonisch brillant mit dem Kulturpalast einhergeht. Zum anderen kann sich die Landeshauptstadt Dresden mit Bundesmitteln den Altmarkt sprichwörtlich vergolden. Bei dieser Variante gibt es schlichtweg keine Verlierer*innen!

Unser Oberbürgermeister hätte eine neue Attraktion für Dresden erschaffen, die bequem per E-Scooter erreichbar ist. Der FDP-Fraktion dürften die überaus guten und zahlreichen Parkmöglichkeiten direkt unterm Turm gefallen. Die DVB hätten keine zusätzlichen Betriebskosten von rund 600.000 Euro pro Jahr. Der Striezelmarkt könnte den Turm für den höchsten Weihnachtsbaum der Welt nutzen (Weltrekord, anybody?). Die Bürger*innen der Landeshauptstadt hätten überall richtig gutes Handynetz. Und zu guter Letzt könnte man von oben einen unverbauten Blick auf das weltkulturerbeverdächtige Elbtal genießen und man wäre anschließend in 15 Minuten wieder zu Hause.

Die Maxime “Kuba den Kubanern, Indien den Indianern“ wird Walter Ulbricht zugeschrieben. Aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte …

(Thronend über dem Dresdner Elbtal. Noch. – Foto: O.M.)

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… & kurze Zeit später –

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… & noch kürzere Zeit später –

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… & kurz als Faktum –

(Screenshots Twitter: O.M.)