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Dixie. Hans-Jürgen. Nicht Franz.

Nun bemühen unzählig Nachrufende, wieder, den Vergleich. Viele von jenen – sowie andere ebenso – haben ihn nie erlebt. Auf dem Rasen. Auf der Stadiontribüne. Sei’s drum. Er war er selbst. Immer.  Nicht irgendwer anderes. Ungleichartig.

(Screenshot Twitter: O.M.)

* Hans-Jürgen “Dixie“ Dörner, 25. Januar 1951 – 19. Januar 2022 *

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Notabene – Des Skribenten [OM] erste ’optische Begegnung’ mit “Dixie“ datiert, so erinnerlich, auf den 12. April 1975 im Rudolf-Harbig-Stadion (RHS).

Michael Gwisdek nicht mehr unter uns

Without further words –

“Na, ich weiß ja auch nicht, was die Genossen da wieder, also …“ [Michael Gwisdek als Schuldirektor Klapprath im Film Good Bye, Lenin!, 2003]

Ein Großer, Michael Gwisdek, jetzt im Künstler-Himmel – oder wo auch immer. Möge es ihm leicht sein …

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“Ich bin strikt dagegen, mein komplettes Leben infrage zu stellen. Die Mauer wurde gebaut, ich war 19. Die Mauer fiel, ich war 50. In dieser Zeit habe ich alles erlebt, was man erleben kann: Ich hatte meine erste eigene Wohnung, meine erste große Liebe, meinen ersten Sex, ich war das erste Mal sturzbesoffen, das erste Mal von zu Hause weg, hatte den ersten Beruf. Und alles habe ich bewusst erlebt. Ich habe sehr wohl nicht den ganzen Tag in der Ecke meines Zimmers gesessen und gewartet, bis es klopft oder habe mir immer bewusst gemacht, dass ich eingemauert bin. Ich habe gelebt. Punkt.“ [Nachrufend zitiert in Sächsische Zeitung (Print-Ausgabe), 24. September 2020]

“Zimmi“ goes to Reporter Heaven

Es war stets ein unterhaltsames Fest, mit ihm zu plaudern, informativ sowieso. Eher anstrengend mitunter allerdings, während der Dauer eines Fußballspiels nahe bei, oder direkt neben ihm zu sitzen – Leidenschaft, extrovertiert. Aber er verstand sein Fach, konnte es, unbestritten, fast unbeschreiblich, er war eben so, einmalig in seiner Art.

Am 16. Juni ist Gert “Zimmi“ Zimmermann, eine Reporter-Legende, im Alter von 69 Jahren gestorben.

(Bremen, Mai 2004. Während seiner zweistündigen Live-Übertragung im Internet für mdr.de – Foto: Frank Dehlis, dehli-news.de)

Möge dir dein letzter Weg leicht sein, “Zimmi“. Machs gut. Wir sehen uns, einst …

Rolf Hoppe. Gracias.

Hey, du hast einst in Weiße Wölfe als James Bashan den Weitspähenden Falken gemeuchelt, irgendwie jedenfalls. Haben wir dir echt übel genommen. Damals. Geschluchzt haben wir. So bissel. Um Gojko. Cineastisch. In jenen jungen Tagen.

Und nun bist du gegangen, Rolf Hoppe. Nicht nur bühnenbildlich.

Ich habe dich immer gern gesehen, dir zugeschaut. Ja. Öfter. Mephisto. Klar. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Auch. Und sehr gern auf Schloss Weesenstein, fast privat, mehrmals. Unvergessen …

(Sächsische Zeitung, 17. November 2018 – Faksimile: O.M.)

… wie gesagt.

(Rolf Hoppe, 6.12.1930 – 14.11.2018)

Mach’s gut, Meister Röckle.

Que será

“(…) Wenn ein Mensch es an einem Platz nicht länger aushält, so kann es nur einen Grund geben, trotzdem dort zu bleiben: die Erlaubnis, jederzeit zu gehen (…)“ [Manfred Krug, “Abgehauen“, ECON, 1996].

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(Twitter, 27. Oktober 2016, 16:18 Uhr)

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“(…) Wie sein Management bestätigte, starb der gebürtige Duisburger bereits am vergangenen Freitag im Alter von 79 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie in Berlin (…)“ [ndr.de, 27. Oktober].

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(Screenshots Twitter: O.M.)

Manfred Krug (8. Februar 1937 – 21. Oktober 2016)

Machs gut, Manne.

Post Scriptum –

Und unvergessen sei der Stülpner Karl …