MedienScreen # 200 [Nazi History X. Don’t Speak. Part Three.]

[Fundstück] Matthias Dell, “Waldspaziergang mit Höcke – der Spiegel als Klatschmagazin“, Deutschlandfunk Online, 1. November 2018 –

(…) Ich habe nie verstanden, warum man mit Neonazis reden soll. Und ich meine damit rechtsextreme Kader und nicht den Sprüche klopfenden Schwager auf der Familienfeier oder eine Rentnerin auf dem Land, die sich [in] den Echokammern der Angst verliert, die von der AfD befeuert werden (…)

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“… Warum soll man die vielen christlichen, sozialen, freien, alternativen oder ökologischen Demokraten, die schon morgen wieder anders könnten, nicht Nazis nennen? …“ (’von konkret’, in: konkret, 2/2016).

MedienScreen # 199 [Fußballfans. Menschenrechte. What the hell?]

[Fundstück] Amnesty International Online, 7. November 2018 –

(…) Auch für Fußballfans gelten Menschenrechte wie das Verbot unmenschlicher Behandlung, das Recht auf Freiheit und das Recht auf Versammlungsfreiheit (…)

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MedienScreen # 198 [Football’s coming home. Right?]

[Fundstück] ’John’, Football Leaks, zitiert in DER SPIEGEL, 3. November 2018 –

(…) Nur über eines reden sie nie: über die Fans. Über die Leute, die diesen Sport groß gemacht haben … Der Fußball ist mittlerweile völlig außer Kontrolle geraten (…)

(Rudolf-Harbig-Stadion, 2. November 2018 – Foto: bultras.net)

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MedienScreen # 197 [Football – The red line crossed]

[Fundstück] Christian Bartlau, “Es reicht endgültig, moderner Fußball“, n-tv.de, 12. September 2018 –

(…) Fußball war vielleicht nie mein Leben, aber mein Leben war nie ohne Fußball. Eine Geschichte unter Millionen in Deutschland. Und wie Millionen andere auch ist es mittlerweile die Geschichte einer Entfremdung (…)

Ein Arschloch war der Fußball von Anbeginn an, auf dem Platz. Als Schule des Lebens, im Sinne von Albert Camus: “Alles, was ich über Moral und Pflicht weiß, verdanke ich dem Fußball.“ Zuerst kommt nun einmal der Erfolg und dann die Moral (…) Wer vom modernen Fußball reden will, darf vom Kapitalismus nicht schweigen.

Fußball ist ein Arschloch, ja. Das eigentliche Problem ist nur: Er gehört jetzt auch den Arschlöchern. Den Investoren, den Despoten, den Stakeholdern und ihren Erfüllungsgehilfen in Anzügen bei der Fifa, bei der Uefa, in den Vorstandsetagen der ausgelagerten Kapitalgesellschaften. Leuten, denen ihre Interessen wichtiger sind als das Spiel und die, die es lieben. Sie haben den Fußball an sich gerissen, privatisiert, zu einem Konsumgut gemacht (…)

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