Hallig Hooge (2014) –

“Projekt X“ – 851 Tage Vorbereitung, rund 70 Kilometer Nähgarn, gut 13.000 Quadratmeter Stoff, 350 Meter lang, 35 Meter hoch
DIE LEGENDE AUS ELBFLORENZ – DER VEREIN MIT DEN BESTEN FANS

“Und alles nur, weil wir Dynamo Dresden lieben!“ (Ultras Dynamo)
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Der 15. Spieltag in der diessaisonalen 3. Liga wird am 30. und 31. Oktober sowie – mit einer Begegnung – am 1. November ausgetragen.
Die rasenballerischen Partien sind nicht erst seit gestern allseits bekannt –
Mithin deutet sich ein durchaus interessanter Drittliga-Spieltag an. Von der Tabellenkonstellation her. Und natürlich hinsichtlich des Derbys SGD gegen FCM sowieso. Da liegt Spannung in der Luft. Fast mit den Händen greifbar. Vorfreude ist mitunter die schönste Freude. Schon weit vor Spielbeginn zuweilen. Aber diese Ungewissheit, wie sich die eigene Mannschaft auf dem Stadionrasen letztendlich präsentieren wird. Wenn die vorauseilende Ahnung Richtung Anstoßzeit fast ins Unerträgliche zu steigen scheint.
So selbstquälende Unkenntnis muss nicht sein.

Eine optische Täuschung? Oder prophylaktisch deeskalierender Spannungsabbau im emotionalen Vorabbereich? Vielleicht Tipps für den einen oder anderen Wetteinsatz? Ein Herbstmärchen-Spieltag?
Und, ob die RTL-Astroberatung wohl individuell ins Schwarze zu treffen vermag? Fragen über Fragen …
– Update 1. November 2015 –
Frei nach Otto Rehagel soll die Wahrheit auf dem Platz liegen. Oder steht dann schlussendlich schlicht auf der Anzeigetafel –
“Ein Bild zu machen heißt auch – sich ein Bild zu machen …“ (Klaus Ender).
Bei der anstehenden Begegnung zwischen der SG Dynamo Dresden und dem 1. FC Magdeburg am 31. Oktober in der 3. Liga handelt es sich lediglich um ein Fußballspiel. Könnte man meinen. Nichtsdestotrotz ist die Versuchung nicht gerade klein, ein wenig mit den Beobachtungen vorab zu spielen.
Nach dem 2:1 der Dresdner am letztzurückliegenden Spieltag in Kiel bejubelte ein Teil der Mannschaft den Erfolg im Innenraum des Stadions hinter einem Banner, “auf dem eine Faust das Emblem des FCM zerschlägt. Für die Aktion hat sich Dynamo umgehend bei den Magdeburgern entschuldigt, sagte Ralf Minge … Die Spieler hätten in ihrer Emotionalität nach dem Sieg nicht realisiert, was sie hochhalten, erklärte der Sportvorstand“, berichtete die Sächsische Zeitung am Montag danach.

An dieser Stelle ist die Versuchung durchaus gegeben, leicht abgewandelt ein Zitat von Eduard Geyer ins Spiel bringen zu wollen. Könnte man, muss aber nicht sein.
“Dass sich … ein Großteil der Dynamo-Profis aber mit dem Banner fotografieren lässt, geht ihrem Mitspieler Andreas Lambertz dann doch entschieden zu weit. ’Ich habe den Jungs gesagt, dass man so etwas als Spieler nicht macht. Ihre Antwort: Sie wussten gar nicht, was auf der Fahne drauf ist’“, war dann einen Tag nach dem Montag in der Sächsischen Zeitung zu lesen. Eduard Geyer, übernehmen Sie?
In ihrer Montagsausgabe untertitelte die Dresdner Morgenpost besagten Faust-Schnappschuss übrigens wortspielend andeutungsvoll: “Nach dem Sieg in Kiel feierten die Dynamos mit den Fans und stimmten sich auf das Ostderby gegen Magdeburg am Sonnabend ein.“
Die Entschuldigung von Ralf Minge wiederum hätte es allerdings nicht gebraucht, stellt die Sächsische Zeitung aktuell dar und lässt Mario Kallnik vom FCM vorab zur Begegnung im Rudolf-Harbig-Stadion verbal mitspielen: “’Wir sind Sportsleute, haben das nicht so hoch gehängt und fühlen uns auch nicht provoziert. Für mich ist nur eines entscheidend: dass es am Ende des Tages friedlich zugeht’, bekräftigt der Sportchef und findet, zum Derby gehöre ein bisschen Provokation dazu.“
Genug der Wortspielereien. Es ist nur ein Fußballspiel. Alles ist gesagt?


Der Versuchung nachzugeben, in der sächsischen Landeshauptstadt einen Blick auf öffentlich geschützten Raum zu werfen, ist dann schon wieder eine andere Geschichte.
– Update 28. Oktober 2015 –
Mittlerweile schimmert die Mauer auf dem Gelände der SG Dresden Striesen ohne Schrift durchgängig grün.